Ist eine Zahnbehandlung in der Schwangerschaft möglich?

Kurz gesagt

Ja. Nach Angaben des amerikanischen Zahnärzteverbands ADA sind vorbeugende, diagnostische und erhaltende Zahnbehandlungen in jeder Phase der Schwangerschaft sicher; dringende Behandlungen werden nicht aufgeschoben. Notwendige Röntgenaufnahmen und örtliche Betäubung gelten ebenfalls als sicher. Ästhetische Eingriffe wie Bleaching werden meist auf die Zeit nach der Geburt verschoben. Sagen Sie zu Beginn, dass Sie schwanger sind, auch wenn Sie unsicher sind.

Medizinisch geprüft von: Dt. Muhammed Raşid KızılarslanoğluAktualisiert:

Ist ein Zahnarztbesuch in der Schwangerschaft sicher?

Ja. Der amerikanische Zahnärzteverband ADA (American Dental Association) gibt an, dass vorbeugende, diagnostische und erhaltende Zahnbehandlungen in jeder Phase der Schwangerschaft sicher sind; eine 2024 von der ADA verabschiedete Erklärung zählt auch chirurgische Zahnbehandlungen dazu, die der Erhaltung der Gesundheit und der Behandlung von Erkrankungen dienen. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) sind routinemäßige und dringende Zahnbehandlungen in jeder Phase der Schwangerschaft sicher, und die regelmäßige zahnärztliche Versorgung sollte in der Schwangerschaft fortgesetzt werden.

Die Stellungnahme der amerikanischen Fachgesellschaft für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ACOG (American College of Obstetricians and Gynecologists) zur Mundgesundheit in der Schwangerschaft geht in dieselbe Richtung. Nach ihrer Zusammenfassung haben Studien zu diesem Thema keine Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Zahnbehandlungen in der Schwangerschaft ergeben; die ACOG empfiehlt, Schwangere über die Sicherheit und Bedeutung der Zahnpflege aufzuklären.

Es gibt noch einen weiteren Grund, die Zahnpflege in dieser Zeit nicht zu vernachlässigen: Nach Angaben der CDC kann in der Schwangerschaft die Anfälligkeit für Zahnfleischerkrankungen und Karies steigen. Auch MouthHealthy, die Patientenseite der ADA, empfiehlt, notwendige Behandlungen wie Zahnreinigung und Füllungen vor der Geburt durchführen zu lassen.

Welche Behandlungen sind möglich, welche können warten?

Behandlung Was die Quellen sagen
Kontrolle, Zahnsteinentfernung, Füllungen In jeder Phase der Schwangerschaft möglich (ADA, CDC)
Wurzelkanalbehandlung, Zahnentfernung, Zahnfleischbehandlung Nach Angaben der ADA hält die ACOG diese Behandlungen, die nicht aufgeschoben werden sollten, in jeder Phase der Schwangerschaft für möglich
Dringende Beschwerden wie Schmerzen oder Schwellungen Werden in jeder Phase der Schwangerschaft behandelt (nationale Konsenserklärung)
Bleaching (Zahnaufhellung) Der NHS rät in Schwangerschaft und Stillzeit davon ab
Geplante chirurgische Eingriffe Nach Angaben der ADA hat die ACOG eine eigene Stellungnahme zum Aufschieben nicht dringender, geplanter Operationen; Eingriffe wie Implantate werden meist auf die Zeit nach der Geburt verschoben

Die in der Tabelle genannte nationale Konsenserklärung ist das Dokument „Oral Health Care During Pregnancy: A National Consensus Statement“, das in den USA unter Koordination des National Maternal and Child Oral Health Resource Center der Georgetown University erarbeitet wurde. Die ADA und die Konsenserklärung raten, in der Schwangerschaft auf Lachgas (Distickstoffmonoxid) zu verzichten. Die Konsenserklärung empfiehlt außerdem, in der Schwangerschaft nach Möglichkeit keine Amalgamfüllungen zu legen. Nach Angaben von MouthHealthy kann bei Risikoschwangerschaften zahnärztlich oder ärztlich empfohlen werden, einzelne Behandlungen zu verschieben.

Worauf ist in den einzelnen Schwangerschaftsdritteln zu achten?

Die Quellen beschränken Zahnbehandlungen nicht auf einen bestimmten Zeitraum, doch in jedem Trimester stehen andere Themen im Vordergrund:

Zeitraum Was die Quellen hervorheben
Erstes Trimester Nach Angaben der Cleveland Clinic kann Erbrechen bei Schwangerschaftsübelkeit den Zahnschmelz angreifen, und Würgereiz kann das Zähneputzen erschweren. Eine Zahnfleischentzündung kann in dieser Phase beginnen. Behandlungen, die nicht aufgeschoben werden sollten, werden auch jetzt durchgeführt.
Zweites Trimester Nach Einschätzung einer von der Cleveland Clinic zitierten Fachärztin oder eines Facharztes für Geburtshilfe eignet sich für umfangreichere Zahnbehandlungen, vor allem bei Schwangerschaftsübelkeit, wahrscheinlich eher das zweite oder dritte Trimester. Nach Angaben von MouthHealthy treten Zahnfleischwucherungen, sogenannte Schwangerschaftstumoren, meist in dieser Phase auf.
Drittes Trimester Nach Angaben der Cleveland Clinic können sich die Beschwerden einer Zahnfleischentzündung im zweiten und dritten Trimester verstärken. Die Konsenserklärung empfiehlt, notwendige Behandlungen vor der Geburt durchzuführen, und eine geeignete Lagerung auf dem Behandlungsstuhl.

Die Konsenserklärung empfiehlt, während der Behandlung den Kopf höher als die Füße zu lagern, so halb aufrecht zu sitzen, wie es angenehm ist, und häufige Positionswechsel zu ermöglichen. Um Schwindel oder Übelkeit durch einen Blutdruckabfall zu vermeiden, kann bei Bedarf ein kleines Kissen unter die rechte Hüfte gelegt werden, oder Sie drehen sich leicht auf die linke Seite. Wenn Ihnen auf dem Behandlungsstuhl schwindelig oder übel wird oder Sie sich unwohl fühlen, sagen Sie es sofort.

Darf in der Schwangerschaft geröntgt werden?

Wenn es nötig ist, ja. MouthHealthy gibt an, dass die ACOG zahnärztliche Röntgenaufnahmen in der Schwangerschaft als sicher einstuft und dass diese nur eine sehr geringe Strahlendosis abgeben. Nach der 2025 aktualisierten Information der ADA gelten Röntgenaufnahmen in jeder Phase der Schwangerschaft als sicher. Die Konsenserklärung empfiehlt, Röntgenaufnahmen anzufertigen, wenn sie klinisch notwendig sind, um Erkrankungen im Mund zu beurteilen und eine Diagnose zu stellen.

Die Empfehlungen zur Schutzschürze haben sich geändert. Die von der Cleveland Clinic zitierte Fachärztin oder der Facharzt für Geburtshilfe erwähnt eine Bleischürze zum Schutz des Kindes und der Schilddrüse; auf der aktuellen Seite der ADA heißt es dagegen, dass ein Bauch- oder Schilddrüsenschutz nach 2023 veröffentlichten Empfehlungen nicht mehr empfohlen wird. Fragen dazu können Sie vor der Aufnahme in der Praxis stellen.

Sind örtliche Betäubung, Schmerzmittel und Antibiotika erlaubt?

Nach Angaben von MouthHealthy sind die Betäubungsmittel, die in Zahnarztpraxen verwendet werden, für die Schwangere und das Kind sicher. Auch die ADA gibt an, dass Lokalanästhetika mit Adrenalin in der Schwangerschaft verwendet werden können. Nach Einschätzung der von der Cleveland Clinic zitierten Fachperson ist die Wahrscheinlichkeit nachteiliger Wirkungen von Lokalanästhetika minimal.

Bei Medikamenten wird individuell entschieden. Die ADA empfiehlt, Entscheidungen über Schmerzmittel in Absprache mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt zu treffen, und gibt an, dass es Antibiotika gibt, die in der Schwangerschaft als sicher gelten. MouthHealthy empfiehlt, der Zahnarztpraxis eine Liste aller verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamente zu geben, die Sie einnehmen. Fragen Sie in Ihrer Arztpraxis oder Apotheke nach, bevor Sie zu Hause vorhandene Medikamente auf eigene Faust einnehmen.

Wie verändert sich das Zahnfleisch in der Schwangerschaft?

Nach Angaben der Cleveland Clinic verändert der deutliche Anstieg der Hormone Östrogen und Progesteron in der Schwangerschaft die Durchblutung des Zahnfleischs und seine Reaktion auf Zahnbelag. Die Cleveland Clinic gibt an, dass eine Schwangerschaftsgingivitis in den USA 60–75 % der Schwangerschaften betrifft. Das Zahnfleisch kann gerötet, geschwollen und empfindlich sein und beim Putzen bluten. Nach der Geburt normalisiert es sich in der Regel wieder, eine unbehandelte Entzündung kann aber in eine Parodontitis übergehen.

Bei manchen Menschen bildet sich eine Wucherung am Zahnfleisch, meist zwischen zwei Zähnen. MouthHealthy erklärt, dass diese sogenannten Schwangerschaftstumoren kein Krebs sind, sondern leicht blutende Schwellungen, die meist nach der Geburt wieder verschwinden.

Häufig wird nach einem Zusammenhang zwischen Zahnfleischerkrankungen und Frühgeburten gefragt. Nach einer von der ADA zitierten Arbeit, die 23 bis 2016 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeiten ausgewertet hat, besteht ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und Frühgeburt sowie niedrigem Geburtsgewicht; die ADA betont jedoch, dass weitere Forschung nötig ist. Nach Angaben der ADA zählt die ACOG die Zahnfleischbehandlung zu den Behandlungen, die in der Schwangerschaft durchgeführt werden können, auch wenn ein ursächlicher Zusammenhang nicht nachgewiesen ist. Nach Angaben von MouthHealthy kann die Behandlung häufigere professionelle Zahnreinigungen oder eine antimikrobielle Mundspülung umfassen.

Wie schützen Sie Ihre Zähne bei Übelkeit und Erbrechen?

Nach Angaben der Cleveland Clinic kann Magensäure, die beim Erbrechen in den Mund gelangt, den Zahnschmelz angreifen; auch die ADA weist darauf hin, dass Zahnabnutzung durch Schwangerschaftsübelkeit bei einer Kontrolle auffallen kann. Die Empfehlungen der Quellen lassen sich so zusammenfassen:

  • Spülen Sie den Mund nach dem Erbrechen mit Wasser aus. Die Konsenserklärung und MouthHealthy empfehlen, mit einem Teelöffel Natron in einem Glas Wasser zu spülen.
  • Nach einer Patienteninformation des Royal Devon University Healthcare NHS Foundation Trust in England sollten Sie die Zähne nicht direkt nach dem Erbrechen putzen, da das die Gefahr von Säureschäden erhöhen kann.
  • Verstärkt der Geschmack Ihrer Zahnpasta die Übelkeit, empfiehlt die Cleveland Clinic eine Zahnpasta mit milderem Geschmack.
  • Nach Angaben von MouthHealthy liefert ein höherer Kohlenhydratverzehr als sonst den Kariesbakterien zusätzliche Nahrung. Die Konsenserklärung empfiehlt, weniger Zuckerhaltiges zu essen und statt Fruchtsaft und Limonade Wasser oder Milch zu trinken.
  • Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta und reinigen Sie täglich die Zahnzwischenräume.

Was sollten Sie in der Zahnarztpraxis erwähnen?

MouthHealthy empfiehlt, die Zahnarztpraxis sofort über eine Schwangerschaft zu informieren, auch wenn Sie sich noch nicht sicher sind. Auch die Konsenserklärung empfiehlt, der Praxis die Schwangerschaft und den voraussichtlichen Geburtstermin mitzuteilen. Nennen Sie bei der Untersuchung:

  • die Schwangerschaftswoche und den voraussichtlichen Geburtstermin
  • ob Ihre Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft betreut wird
  • alle Medikamente und Vitaminpräparate, die Sie einnehmen
  • besondere Empfehlungen Ihrer Frauenärztin oder Ihres Frauenarztes

Wie wird eine Zahnbehandlung in der Schwangerschaft bei Rönesans geplant?

Bei der Untersuchung beurteilen wir Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch. Welche Behandlung jetzt erfolgt und welche bis nach der Geburt warten kann, wird bei der Untersuchung unter Berücksichtigung Ihrer Schwangerschaftswoche und Ihrer Beschwerden festgelegt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie uns zu Beginn des Termins sagen, dass Sie schwanger sind und in welcher Woche; hat Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt Ihnen etwas Bestimmtes empfohlen, teilen Sie uns das bitte ebenfalls mit.

Ist eine Behandlung nötig, wissen Sie von Anfang an, wer Sie in unserer Praxis betreut, und Sie erhalten einen schriftlichen Behandlungs- und Kostenplan mit den einzelnen Behandlungsschritten sowie Einzel- und Gesamtkosten. Die Kosten stehen nach der Untersuchung anhand des Behandlungsplans fest. Die Nachsorge nach der Behandlung folgt in unserer Praxis einem festgelegten Ablauf. Unsere Praxis in Serdivan in der Provinz Sakarya ist montags bis freitags von 10:00 bis 22:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (türkische Zeit) und hat einen eigenen Parkplatz. Die Verständigung ist auf Deutsch und Englisch möglich; für einen Termin schreiben Sie uns per WhatsApp oder nutzen Sie unsere Kontaktseite. Wenn Sie eine Implantatbehandlung geplant hatten, finden Sie den allgemeinen Ablauf auf unserer Seite zu Zahnimplantaten; wann ein Beginn sinnvoll ist, wird bei der Untersuchung entschieden.

Quellen
  1. Pregnancy (Oral Health Topics) – American Dental Association
  2. Pregnancy Dental Concerns – MouthHealthy, American Dental Association
  3. Pregnancy and Oral Health Facts – Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
  4. Committee Opinion No. 569: Oral health care during pregnancy and through the lifespan. American College of Obstetricians and Gynecologists. Obstetrics and Gynecology, 2013;122(2 Pt 1):417–422 (PubMed-Abstract)
  5. Oral Health Care During Pregnancy: A National Consensus Statement (Revised Edition) – National Maternal and Child Oral Health Resource Center, Georgetown University
  6. Is It Safe To Go to the Dentist While Pregnant? – Cleveland Clinic
  7. Pregnancy Gingivitis – Cleveland Clinic
  8. You and your baby's teeth during pregnancy – Royal Devon University Healthcare NHS Foundation Trust
  9. Teeth whitening – NHS

Häufige Fragen

Ich wurde geröntgt, bevor ich von meiner Schwangerschaft wusste. Muss ich mir Sorgen machen?

MouthHealthy, die Patientenseite des amerikanischen Zahnärzteverbands ADA (American Dental Association), gibt an, dass die amerikanische Fachgesellschaft für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ACOG zahnärztliche Röntgenaufnahmen in der Schwangerschaft als sicher einstuft und dass sie nur eine sehr geringe Strahlendosis abgeben. Auch nach Angaben der ADA gelten zahnärztliche Röntgenaufnahmen in jeder Phase der Schwangerschaft als sicher. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt, und weisen Sie bei künftigen Terminen gleich zu Beginn auf Ihre Schwangerschaft hin.

Kann ich mir in der Schwangerschaft eine Füllung legen lassen?

Ja. Die ADA gibt an, dass erhaltende Zahnbehandlungen in jeder Phase der Schwangerschaft sicher sind, und MouthHealthy empfiehlt, notwendige Behandlungen wie Füllungen vor der Geburt durchführen zu lassen. Eine nationale Konsenserklärung aus den USA empfiehlt, in der Schwangerschaft nach Möglichkeit auf Amalgamfüllungen zu verzichten. Welches Füllungsmaterial verwendet wird, entscheidet sich bei der Untersuchung.

Sind eine Zahnentfernung oder eine Wurzelkanalbehandlung in der Schwangerschaft möglich?

Wenn sie nötig sind, ja. Nach Angaben der ADA hält die ACOG Behandlungen, die nicht aufgeschoben werden sollten – etwa Zahnentfernungen, Wurzelkanalbehandlungen und Zahnfleischbehandlungen –, in jeder Phase der Schwangerschaft für möglich. Auch die US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) betont, dass dringende zahnärztliche Behandlungen in jeder Phase der Schwangerschaft sicher sind.

Verhindert eine Zahnfleischbehandlung in der Schwangerschaft eine Frühgeburt?

Das ist nicht belegt. Nach der Zusammenfassung der ACOG-Stellungnahme haben einige Studien Zahnfleischentzündungen mit Frühgeburten in Verbindung gebracht; dass eine Zahnbehandlung in der Schwangerschaft den Schwangerschaftsverlauf verbessert, wurde aber nicht gezeigt. Dieselben Studien haben auch keine Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Zahnbehandlungen in der Schwangerschaft ergeben. Eine Zahnfleischbehandlung dient daher der Mundgesundheit.

Darf ich meine Zähne in der Schwangerschaft bleichen lassen?

Der britische Gesundheitsdienst NHS rät in der Schwangerschaft und Stillzeit vom Bleaching ab. Da es sich um eine ästhetische Behandlung handelt, wird es meist auf die Zeit danach verschoben. Bis dahin helfen professionelle Zahnreinigung und gründliche tägliche Pflege, Ihre Zähne zu schützen; die ADA gibt an, dass vorbeugende Zahnbehandlungen in jeder Phase der Schwangerschaft sicher sind.

Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, klärt die Untersuchung

Senden Sie uns Fotos oder Röntgenbilder per WhatsApp für eine Voreinschätzung. Der endgültige Plan entsteht erst nach der Untersuchung vor Ort.

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